Kochbuch mit alten Familienrezepten selbst gestalten: Von losen Blättern zum Familienschatz: Wie du ein persönliches Kochbuch mit alten Familienrezepten gestaltest.
Kennst du das? Ständig rief ich meine Mutter an: „Mama, wie war nochmal das Rezept für deine Hackfleischsoße? Und wie hast du diese leckere Pilze-Sauce gemacht?“ Hunderte von Rezepten habe ich mir so nach und nach auf lose Blätter geschrieben. Omas traditionelle Gerichte, Mamas moderne Interpretationen, die Familienklassiker, die bei keinem Fest fehlen dürfen. .
Doch irgendwann wurde das Chaos zu groß. Die Blätter stapelten sich in Ordnern, Schubladen und Kisten. Manche waren fleckig vom Kochen, andere kaum noch lesbar. Und Mama war auch schon leicht genervt. Da kam mir die Idee: Warum nicht all diese wertvollen Rezepte in einem schönen Buch zusammenfassen? Mit persönlichen Geschichten, Fotos und Erinnerungen? Da ich aber nicht gerne soviel schreibe, bin ich einen anderen Weg gegangen. Den ich dir heute zeigen möchte!
Nach langer Recherche habe ich mich für Cewe entschieden. Warum? Die Plattform ist benutzerfreundlich, bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten und hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Und ich benutze Cewe Fotobuch schon seit Jahren.
So gehst du vor:
Gehe auf cewe.de und lade die kostenlose CEWE Fotowelt Software herunter
Installiere und starte die Software
Wähle „Fotobuch“ als Produkt
Grundeinstellungen:
Wähle das Format (empfohlen: A4 Hochformat oder Quadratisch)
Wähle einen schlichten, eleganten Stil für das Layout
Entscheide dich für eine Hardcover-Bindung für bessere Haltbarkeit
Gestaltung:
Erstelle ein schönes Deckblatt mit Titel wie „Omas Lieblingsrezepte“
Gestalte ein Inhaltsverzeichnis mit Kategorien
Nutze pro Rezept 1-2 Seiten
Platziere das Foto/Scan des Original-Rezepts
Füge das Rezept in gut lesbarer Schrift daneben oder darunter ein
Ergänze bei Bedarf eigene Fotos der fertigen Gerichte
Strukturierung:
Trenne Kategorien durch Zwischenblätter
Nutze einheitliche Layouts innerhalb der Kategorien
Füge Seitenzahlen ein
Optional: Ergänze persönliche Notizen oder Erinnerungen
Fertigstellung:
Prüfe alle Texte auf Lesbarkeit
Kontrolliere die Bildqualität
Überprüfe die Seitenreihenfolge
Bestelle eine digitale Version oder gleich ein gedrucktes Exemplar
Extra Tipps
Füge ein Register für schnelles Nachschlagen hinzu
Lasse Platz für neue Rezepte
Schreibe kurze Geschichten zu besonderen Familienrezepten
Ergänze praktische Küchentipps zwischen den Rezepten
Als ich anfing, die Gerichte zu fotografieren, war ich ziemlich unsicher. Aber mit ein paar einfachen Tricks kannst du auch ohne Profi-Equipment tolle Fotos machen:
Tipp: Bild KI Tools sparen sehr viel Zeit, und sind der absolute Gamechanger 🙂
Meine Foto-Tipps für dich:
Nutze Tageslicht statt Blitz
Fotografiere von schräg oben (der „Instagram-Winkel“)
Wähle einen schlichten Hintergrund
Verwende schönes Geschirr
Garniere die Gerichte appetitlich
Experimentiere mit verschiedenen Perspektiven
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Mach die Fotos direkt beim Kochen. So hast du nicht nur das fertige Gericht, sondern kannst auch wichtige Zubereitungsschritte fotografieren.
Was als chaotische Sammlung loser Blätter begann, ist jetzt ein wertvolles Familienerbstück geworden. Beim Erstellen des Buchs sind so viele schöne Erinnerungen hochgekommen – an gemeinsame Kochabende mit Mama, an Omas legendäre Sonntagsbraten und an Papas experimentierfreudige Grillabende.
Mein wichtigster Tipp zum Schluss: Hab keine Angst vor Perfektion. Dein Kochbuch darf und soll persönlich sein – mit allen kleinen Makeln und Eigenheiten. Genau das macht es zu etwas Besonderem.
Hast du auch schon mal darüber nachgedacht, deine Familienrezepte zu sammeln? Ich kann dir nur sagen: Fang einfach an! Die Zeit ist genau richtig, und deine Familie wird es dir danken.
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